Posted by admin | Posted in Garten | Posted on 23-01-2012
Schlagwörter: Garten, Gartenteich, Teichbau
Ein Koiteich im heimischen Garten ist für Besitzer und Besucher gleichfalls eine Augenweide. Stellt doch ein solcher Teich deutlich höhere Ansprüche an den Erbauer, als beispielsweise ein einfacher und meist recht lieblos aussehender Gartenteich. Denn so edel und wunderschön anzusehen wie ein Koi, ist auch ein Koiteich ein bauliches Meisterwerk.
Koi gehören von ihrer Art her zu den Karpfen und bevorzugen aus diesem Grund einen recht naturnahen Teich. Trübes Wasser und ein schlammiger Unterboden, der zum Wühlen und Gründeln einlädt, sind die idealen Lebensbedingungen für einen Koi. Quelle: Koi Karpfen Lexikon
Ein normaler Gartenteich hingegen besteht in der Regel aus einem GFK- oder Plastikbecken, welches in den Boden eingelassen wurde. Ein schlammiger Untergrund bildet sich hier erst nach Jahren, wenn das Wasser nicht regelmäßig geklärt und das Becken gesäubert wird.
Doch neben der Wasserqualität ist beim Bau eines Koiteiches auch das Verhalten der zukünftigen Bewohner zu beachten. Koi fressen sehr gerne Pflanzen. Andere Lebewesen wie Schnecken und Muscheln haben somit kaum eine Überlebenschance in einem Teich voller Koi. Um hier entgegenwirken zu können, sollte man bereits beim Bau des Teiches eine natürliche Absperrung schaffen, die die Koi von den Pflanzen fernhält. So ist es möglich – gegenüber einem normalen Gartenteich – eine wunderschöne Pflanzenlandschaft im Teich zu schaffen, die es ermöglicht, auch andere wassernahe Lebewesen anzusiedeln. Sicherlich ein erholsames Erlebnis für alle Sinne.
Mit einem Koiteich kann man also im heimischen Garten eine wunderschöne natürliche Oase der Erholung und der Ruhe schaffen. Gerne auch mit einem kleinen Wasserfall, Brücken und Bänken zum Ausruhen und Entspannen. Denn nichts ist schöner, als den geliebten Fischen in ihrer natürlichen Umgebung zuzusehen. Und mit ein wenig Glück und guten Voraussetzungen im Teich gelingt sogar die eigene Nachzucht.
