Beispiel eines Neozoon – der nordamerikanische Ochsenfrosch

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Posted by admin | Posted in Allgemein | Posted on 17-01-2012

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Als typisches Beispiel eines Neozoon und dessen Verbreitung ist der ursprünglich in Nordamerika beheimatete Ochsenfrosch. Der Nordamerikanische Ochsenfrosch wurde durch Einschleppung durch Menschen in vielen Teilen der Welt verbreitet, so auch nach Deutschland. In Italien ist er vorwiegend in der Poebene vorzufinden, wo er große Populationen aufgebaut hat. Fahrlässig werden im Tierhandel zum Teil gezielt Kaulquappen des nordamerikanischen Ochsenfrosches feilgeboten, um sie in Gartenteichen anzusiedeln, wo sie aber nicht bleiben, denn sie wandern weiter. Der Nordamerikanische Ochsenfrosch ist dabei ein sehr großer und kräftig gebauter Froschlurch, der eine Länge von bis zu 20 Zentimetern erreichen kann. Vorzugsweise besiedelt er Seen, Weiher, Teiche und Flussufer. Der Ochsenfrosch stellt nicht nur durch seine rasante Vermehrung eine Gefahr dar, sondern auch durch die Tatsache, dass er alles frisst, was kleiner ist. Amphibien gehören ebenso dazu wie Küken, kleine Schlangen, Insekten und verschiedene Arten von Schnecken. Er bedroht zum einen also die Populationen der Gewässer, duldet aber auch keine Nahrungskonkurrenten. Amphibienarten, die im gleichen Lebensraum leben, haben so kaum eine Chance. Verbreitet hat sich der Ochsenfrosch in Deutschland vor allem im in der Oberrheinischen Tiefebene. Er bildet dabei ungewöhnlich große Kaulquappen. Eine Gefahr ist er allem für die in den Gewässern ansässigen Amphibien, die er entweder verdrängt oder einfach frisst. Festgestellt wurde auch, dass neben dem Ochsenfrosch die Einschleppung des Chytridpilzes eine Gefahr für die Amphibien darstellt, die immer mehr vom Aussterben bedroht sind. Dieses von Menschen gemachte Problem eines Neozoon kann also als klassisches Beispiel gelten, der Fahrlässigkeit zugrunde liegt.